Welche Daten gibt Chrome an Google weiter?

Dieses Thema im Forum "Windows Vista Forum" wurde erstellt von Philipp, 23 Mai 2011.

  1. Philipp

    Philipp Gast

    Ich habe viele Schreckensmeldungen über den Browser Google Chrome im Bezug auf Datenschutz gelesen. Was genau ist da dran? Welche Daten werden an Google übergeben, kann ich mich davor schützen? Gilt das nun schon als Spyware?
  2. medic

    medic Staff Mitarbeiter

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    Chrome nimmt bei mehreren Gelegenheiten Kontakt mit den Google Servern auf.
    • Wenn man was in die Adresszeile eintippt, fragt der Browser bei jedem Zeichen die voreingstellte Suchmaschine nach passenden Webseiten - das muss je nach Einstellung nicht Google sein.
    Das ist zwar sehr bequem, gibt dem Suchdienst jedoch einige Informationen preis. Man kann es in den Optionen unter dem Schraubenschlüssel Icon abstellen. (Grundeinstellungen/Standardsuche)
    • Gibt man eine Adresse ein die nicht existiert, springt Chrome zu einer eigenen Fehlerseite, die Korrekturvorschläge äußert. Auch hier erfährt Google die falsch eingetippte URL.
    Dieses Feature lässt sich unter den Detail Optionen deaktivieren. Dort gibt es ebenso einen Schalter für die Übersendung von anonymen Nutzungsstatistiken (standardmäßig deaktiviert) und für den Phishing Schutz.
    Ähnlich wie bei dem Mozilla Firefox, holt sich Chrome regelmäßig eine Liste mit möglicherweise gefährlichen URLs, über die sie dann Warnhinweise erhalten wenn sie eine davon ansurfen.
    • Beim Start von Chrome holt sich der Browser von Google.de und Google.com zwei Cookies.
    Das kann man nur umgehen, indem man in den Detail Optionen Cookies generell unterdrückt. Das würde ich persönlich jedoch nicht empfehlen, da viele Webseiten das Akzeptieren von Cookies erfordern. Wenn das stört, lieber wieder einen anderen Browser wie Firefox oder den Internet Explorer verwenden.

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